Das Wimbachschloss

Geschichte & Philosophie

Ehemaliges Jagdschloss von Prinzregent Luitpold – heute ein bescheidenes Wirtshaus im Wimbachgries.

Im Wimbachgries, auf 937 m Höhe

Im Wimbachgries, dem mächtigen Schuttstrom, der sich vom Trischübelpass zwischen Watzmann, Hochkalter und Steinernem Meer nach Westen schiebt, liegt das Wimbachschloss auf 937 m Höhe. Es ist von der Wimbachbrücke im Bergsteigerdorf Ramsau in etwa zwei Stunden bequem zu erreichen.

1784 – Jagdschloss der Wittelsbacher

1784 wurde das Wimbachschloss von Joseph Conrad von Schroffenberg, dem letzten Fürstprobst Berchtesgadens, gebaut. Ab 1810 wurde es von den neuen Herrschern, den Wittelsbachern, als Jagdschloss genutzt. Besonders König Max II. und Prinzregent Luitpold schätzten das Wimbachtal als Jagdrevier und veranstalteten hier Hofjagden.

Unser „bescheidenes Wirtshaus“

Wir möchten einen Ort der Begegnung schaffen, einen „3. Ort“ neben Familie und Arbeit. Einen Ort der Erholung und Geselligkeit, einen Ort, an dem man sich ZEIT nimmt und Kraft tankt.

Die Schonung von Umwelt und Klima ist in unserer Idee auch in einer touristischen Gastronomie umsetzbar. Es sollen möglichst viele Menschen die unglaublich schöne Wildnis des Wimbachtals genießen können, ohne einen schadenden Fußabdruck zu hinterlassen. Wir arbeiten in dieser Hinsicht Hand in Hand mit dem Nationalpark Berchtesgaden und den Regeln der Natur, damit dieses Paradies bestehen bleibt.

In der Ausübung unserer Arbeit bestehen wir auf Nachhaltigkeit, Müllvermeidung, Regionalität und artgerechte Tierhaltung bei der Auswahl unserer Rohstoffe. Auch wegen der eigenen Produktion des Stroms ist die Speisekarte ressourcensparend konzipiert. Verpackung wird vermieden und Folien durch Mehrwegbehälter ersetzt. All diese Punkte passen zu den Richtlinien in der Kernzone des Nationalparks Berchtesgaden.

Küche & WatzmannWild

Die Küche beinhaltet weitgehend biologische Lebensmittel, alle regionalen Spezialitäten werden besonders, authentisch und möglichst naturbelassen zubereitet. Damit erhalten wir den Eigengeschmack und die gesunden Vitalstoffe. Die Auswahl der Fleischlieferanten erfolgt sehr gründlich, da artgerechte Tierhaltung und Schlachtung zwingend ist.

Wir verarbeiten ausschließlich Wild aus dem Nationalpark Berchtesgaden. Unser selbst geräucherter Speck stammt aus Oberösterreich und wird von kontrollierten, verantwortungsbewussten Bauern bezogen.

Die Kochkunst von Alexander Unger wird unterstrichen von seinen Tiroler Wurzeln, seinen Ausbildungen in der Vegetarischen Vollwertkost und den Erfahrungen in seinem eigenen vegetarischen Restaurant in Salzburg.

„Eine intakte Umwelt, die Bewahrung der biologischen Vielfalt, wenig Ressourcenverbrauch und eine hohe Lebensqualität für die Menschen. Das ist unser Ziel – beruflich sowie privat.“